Igor Levit

Klavier

PROGRAMM

Dmitri Schostakowitsch 24 Präludien und Fugen op. 87

 

Spricht man über Pianisten, die zuletzt für größtes Aufsehen sorgten, fällt vor allem ein Name: Igor Levit. Eine Kritik in der FAZ wurde für den mit acht Jahren aus Nischni Nowgorod nach Hannover übersiedelten Levit zum „Brandbeschleuniger“. Prophetisch hieß es da: „Dieser junge Mann hat nicht nur das Zeug, einer der großen Pianisten dieses Jahrhunderts zu werden. Er ist es schon!” Die Weltpresse zog nach: Die New York Times schrieb „A major new pianist has arrived“, die Süddeutsche nennt ihn „den faszinierendsten jungen Pianisten der heutigen Klassikszene” und „Gramophone“ nominierte den Sony-Exklusivkünstler als „Artist of the year 2016“. In Berlin erleben wir ihn mit Schostakowitschs „Präludien und Fugen“-Zyklus, eine Hommage an Bachs Fugenkunst des „Wohltemperierten Klaviers“: Wie der große Barockmeister durchschreitet auch Schostakowitsch darin die 24 Dur- und Molltonarten der chromatischen Skala. Schematisch? Von wegen! „Totale Existenzmusik“, sagt Igor Levit, „jedem Ton kommt essenzielle Bedeutung zu“. Denn jedes dieser Kleinode zieht den Hörer tiefer in einen subjektiven und emotional tiefgründigen Kosmos für den es kaum einen besseren Interpreten als den detailversessenen Ausnahmeinterpreten Igor Levit gibt.

In Zusammenarbeit mit der Konzert-Direktion Hans Adler

Philharmonie Berlin - Kammermusiksaal
Herbert-von-Karajan-Str. 1
10785 Berlin
Deutschland