Martin Helmchen

Klavier

PROGRAMM

R. SCHUMANN Acht Novelletten
C. SCHUMANN Auszüge aus "Soirées musicales"
SCHÖNBERG Auszüge aus "Sechs kleine Klavierstücke"
J. S. BACH Auszüge aus Partita Nr. 4 D-Dur BWV 828
MESSIAEN Auszüge aus "Vingt regrads sur l'Enfant-Jésus"
CHOPIN Walzer aus Nr. 3 a-Moll "Grande Valse Brillante"
LISZT Bagatelle | Nuages gris


Es gibt Shooting-Stars, die mit einem Paukenschlag die Konzertszene betreten und manchmal schnell wieder verschwinden. Und es gibt Musiker, die sich allmählich ins Rampenlicht spielen und irgendwann nicht mehr wegzudenken sind. Normalerweise hätte der Gewinn des „Concours Clara Haskil-Wettbewerbs“ auch den damals 19-jährigen Martin Helmchen in die Star-Rotation der Klassikwelt katapultiert. Doch der Berliner ließ es lieber langsam angehen, studierte bei Galina Iwanzowa und in Hannover bei Klavierlegende Arie Vardi. Ausgestattet mit dem virtuosen Rüstzeug der russischen Klavierschule entwickelte Helmchen dann seine ganz eigene Musizierhaltung und etablierte sich mit seinem unprätentiösen, ausdrucksreichen Spiel, das sich in einer erstaunlichen Balance zwischen Intellekt und Intuition bewegt, in der ersten Liga der Klavierwelt. Der ECHO Klassik-Preisträger gastiert mit den großen Orchestern in Boston und Chicago, London und Cleveland, Paris und Tokio. Mit seinen Debüts bei den Berliner, Wiener und New Yorker Philharmonikern ist Helmchen inzwischen endgültig ganz oben angekommen. Zu den Dirigenten, mit denen er regelmäßig zusammenarbeitet, gehören Herbert Blomstedt und Philipp Herreweghe, Andris Nelsons und vor allem sein langjähriger Partner und Förderer Christoph von Dohnányi.  

 

In Zusammenarbeit mit der Konzert-Direktion Hans Adler

Philharmonie Berlin - Kammermusiksaal
Herbert-von-Karajan-Str. 1
10785 Berlin
Deutschland