Martin Stadtfeld

Klavierabend

PROGRAMM

BACH  Kanon aus „Das musikalische Opfer“
STADTFELD  „Hommage an Bach“ – 12 Stücke für Klavier
SCHUBERT  Sonate B-Dur D 960
BACH  Chaconne aus der Partita d-moll BWV 1004

Alles beginnt für Martin Stadtfeld mit Johann Sebastian Bach. Er ist für den Pianisten das „A und O der Musik“, war von der ersten Klavierstunde an Ausgangspunkt seines künstlerischen Lebens – und seiner Karriere. 2002 gewann Stadtfeld den Internationalen Bach-Wettbewerb in Leipzig, im Jahr danach nahm er die Goldberg-Variationen für sein Debütalbum auf, und dieses erreichte sofort Platz eins der Klassik-Charts. Stadtfeld hat sich danach auch mit Mozart, Chopin oder Schumann profiliert, doch sein Name bleibt vor allem immer mit dem einstigen Thomaskantor verbunden. In seinem aktuellen Album stellt er eine Eigenkomposition vor, mit der er sich sehr persönlich vor dem Genie verbeugt: den Zyklus „Hommage an Bach“, eine Reflektion über dessen Musik. Das eröffnende Präludium steht wie im „Wohltemperierten Klavier“ in C-Dur und jedes der folgenden Stücke ist jeweils einen Halbton höher – ebenfalls wie in Bachs musikalischem Denkmal. Oft ist seine Tonsprache zu erkennen, andere Stellen erinnern an Mozart oder Brahms. Im Dezember gastiert Stadtfeld mit seiner Komposition in Berlin. Und spielt darüber hinaus neben Schuberts B-Dur-Sonate zwei Werke von – wie könnte es anders sein – Bach.

In Zusammenarbeit mit der Konzert-Direktion Hans Adler.

Philharmonie Berlin - Kammermusiksaal
Herbert-von-Karajan-Str. 1
10785 Berlin
Deutschland